Ach, wie schön ist Panama
Wie schön wäre es, immer und überall eine Massage bekommen zu können? Wir alle kennen das: verspannter Nacken, Rückenschmerzen, Migräne. Doch viel zu selten gönnst du dir eine professionelle Massage? Und dein Partner hat entweder nie Lust oder bringt dich andauernd zum Lachen oder Zetern?
Dabei brauchst du nicht viel, um dir selbst Gutes zu tun. Ein bisschen Zeit für dich, einfach den Gedanken daran und los geht's.
Gesicht, Kopf, Hände, Füße, sogar der untere Rücken lässt sich leicht selbst massieren. Ich zeig' dir wie. Füße und Hände zuerst. Der Rest kommt in einem weiteren Beitrag.
Tu, was dir gut tut
Ich bin ein großer Fan der intuitiven Berührung. Das heißt, ich halte mich selten an einen Plan, wenn es um Massagen geht. Ich möchte dich einladen, die Tipps von mir hier nur als grobe Anhaltspunkte zu nehmen und dann das zu tun, wozu dir in dem Augenblick gerade ist und was dir gut tut. Denn das wichtigste jeder Massage ist die liebevolle Aufmerksamkeit ("Metta"), die du dir schenkst. Unabhängig von der Technik. Und dafür reicht auch manchmal nur, die Hand auf die jeweilige Körperstelle zu legen.
Füße
Man sagt, über die Füße erreicht man den ganzen Körper.
Deine Füße kannst du wunderbar im Sitzen massieren. Lege dazu einfach deinen Unterschenkel auf dem Knie des anderen Beins ab. Setze dich aufrecht hin und fange an, deinen Fuß zu massieren.
- Beginne an den Außenseiten der Ferse, die du zwischen Daumen und Zeigefinger knetest.
- Benutze anschließend deine Fingerkuppen, um kleine Kreise oder Linien an der Fußunterseite zu malen. Arbeite dich von der Ferse bis zu den Zehen hoch.
- Platziere als nächstes deine Fußaußenkante auf dem Knie des anderen Beines (einfach ein Stück runterrutschen lassen). So kannst du die Fußunterseite und deine Zehen mit beiden Daumen massieren.
- Zum Abschluss hälst du deinen Fuß mit der einen Hand fest, umgreifst mit der anderen Hand deine Zehen und bringst sie mit der Bewegung aus deinem Handgelenk zum Kreisen.
- Umfasse nun deinen Unterschenkel (mit der Hand, die vorher den Fuß festgehalten hat) und lasse auch den ganzen Fuß um den Knöchel kreisen. Wenn du magst, ändere die Richtung, bevor du dich deinem zweiten Fuß widmest.
Im Stehen kannst du deine Füße auch massieren, zum Beispiel barfuß an der Treppenkante mit der Fußunterseite auf- und abrollen. Und ein toller Tipp für die passive Massage im Alltag: Barfußschuhe. Seitdem ich sie ausprobiert habe, trage ich keine anderen Schuhe mehr.
Hände
Kreativität und Schaffenskraft
- Streiche mit dem Daumen kräftig deine Handinnenfläche vom Handgelenk bis zu den Fingerknöcheln aus. Besonders der bauchige Daumenmuskel freut sich über diese Massage.
- Massiere jeden Finger mit kreisenden Bewegungen zwischen Daumen und Zeigefinger der anderen Hand vom Fingergelenk, das am dichtesten an der Handfläche liegt, bis zur Fingerspitze.
- Beginne am gleichen Fingergelenk und "ziehe" jeden deiner Finger ab. Dabei lässt du ihn durch Daumen und Zeigefinger der anderen Hand rutschen.
- Wechsel die Hand und wiederhole die vorherigen Massagetechniken.
- Um beide Handgelänke zu mobilisieren, verschränke die Finger locker miteinander und male mit deinen Händen eine liegende Acht. Wechsel die Richtung.
- Zum Abschluss dehnst du jeden einzelnen Finger, indem du ihn in die Handfläche der anderen Hand legst und dein Handgelenk sachte nach unten drückst.
Ich wünsche dir gutes Entspannen und viel Spaß beim Ausprobieren!
Und lass mich gerne in den Kommentaren wissen, wie es für dich geklappt hat. Und welche Tipps du zur Selbstmassage hast!
Alles Liebe, deine Finnja Isabell
Kommentar schreiben